Sommertipps☀️ Von Kerry-Menschen für Kerry-Menschen auf Aktuelles
Ruta & Gerd Hauke (Bayern)
Manchmal begegnet man dem Richtigen genau im richtigen Moment – so war es bei uns und dem Kerry Blue Terrier. Was als neugieriger Blick auf eine unbekannte Rasse begann, wurde zur tiefen Leidenschaft: für ihren Charakter, ihre Eleganz, ihre Intelligenz – und ihren feinen, manchmal eigensinnigen Charme.
Wir sind noch neu in der Zucht, aber mit dem Herzen längst angekommen. Unsere Kerrys: Curly Sue und Diego Azul hat uns gezeigt, wie viel Seele, Stolz und Liebe in dieser Rasse steckt. Inzwischen sind unsere Hunde nicht mehr „nur Hunde“, sondern echte Familienmitglieder – Begleiter mit Tiefgang, mit Witz, mit Wachsamkeit.
Mit unserem Kennel „von der ZusamAue“ wollen wir dazu beitragen, diese besondere Rasse bekannter zu machen – mit Verantwortung, Hingabe und dem festen Glauben, dass der Kerry Blue Terrier Menschen findet, die genau so besonders sind wie er selbst.
©Ruta Hauke
Gerda & Reinhard Krüger (Bergisches Land)
Unsere Kerry-Reise begann 1981 mit „Chico“. Seitdem lebten bis zu drei Rüden gleichzeitig mit uns – aus verschiedenen, teils internationalen Zuchtlinien. Uns überzeugte von Anfang an: mittlere Größe, familienfreundlich, nicht haarend, lebendig, aber kein Kläffer – und mit Herz und Verstand erziehbar.
Seit über 20 Jahren sind wir auch im Hundesport (Agility) aktiv. Unsere Entscheidung für den Kerry haben wir nie bereut – im Gegenteil: Diese Rasse begeistert uns bis heute mit Eleganz, Charme und Vielseitigkeit.
Warum wir hier mitwirken? Weil wir spüren, dass der Kerry Blue Terrier mehr Aufmerksamkeit verdient – jenseits von Shows und Statistiken. Für alle, die überlegen, welcher Hund zu ihnen passt, möchten wir eine Lanze brechen: für den Kerry. Für einen echten Charakterhund.
©Reinhard Krüger
Uli Hailer (Bodensee)
Zum Kerry kamen mein Mann Klaus und ich eher zufällig – eigentlich suchte ich einen sportlichen Nachfolger für unseren Dobermann. Etwas kleiner, aber kernig sollte er sein. Gefunden haben wir ihn gleich im Nachbarort: unseren ersten Kerry Blue Terrier.
Was für eine Überraschung! Blitzgescheit, sensibel, willensstark – und mit einem ganz eigenen Kopf. Im Agility forderte uns unsere Hündin Bubble Gum ordentlich heraus, doch gerade ihre Eigenheiten machten die Arbeit mit ihr so besonders. Als Ausgleich entdeckten wir das Fährten – und konnten uns viermal in Folge für die Deutsche Meisterschaft des KfT qualifizieren.
Was mich bis heute an dieser Rasse fasziniert? Sie sind zu allem bereit – quirlig, arbeitsfreudig, aber genauso zufrieden auf dem Sofa. Fröhlich, klug, voller Herz. Schade nur, dass diese wunderbare Rasse noch so wenig bekannt ist.
©Uli Hailer
Margit Erhart (Pfalz)
„Einmal Kerry – immer Kerry.“ Dieses Motto begleitet mich seit 1972, als mein erster Kerry Blue Terrier gegen meinen ursprünglichen Willen in unsere Familie zog. Etzel war der Anfang – und es war Liebe auf den ersten Blick.
Ein Jahr später folgte Hündin Ismene, und aus Liebe wurde Leidenschaft: Über 30 Jahre züchtete ich Kerry Blue Terrier mit Herz und Verstand. Parallel dazu entdeckte ich den Hundesport – besonders die Nasenarbeit faszinierte mich. Ob verloren gegangene Gegenstände oder vermisste Menschen – der Kerry sucht mit Begeisterung und einem feinen Gespür.
Agility, Obedience, Hoopers, Fährte – ich durfte mit vielen meiner Kerrys die ganze Vielfalt des Hundesports erleben. Doch das Schönste bleibt für mich: Die tiefe Verbindung, die durch gemeinsame Arbeit entsteht. Nach über 50 Jahren mit dieser besonderen Rasse weiß ich: Der Kerry war und ist meine große Liebe.
©Margit Erhart
Nina Prothmann (Ruhrgebiet)
Meine Liebe zu den Kerry Blue Terriern begann, als ich 13 war – und hält jetzt seit über 30 Jahren unerschütterlich an.
Dabei sollte es eigentlich ganz anders kommen: Mein Vater hatte sich fest einen Airedale Terrier in den Kopf gesetzt. Doch dann kraulten wir wie durch Zufall stundenlang einen Kerry – und dieser eine Nachmittag entschied über unsere Zukunft. Der Airedale hatte keine Chance mehr.
1994 zog Levin of Lennevalley bei uns ein, zwei Jahre später folgte sein Bruder Marvin – offenbar reicht ein Kerry selten aus.
Wie tief die Verbindung zwischen einem Kerry und seinen Menschen wirklich ist, versteht man erst, wenn man es selbst erlebt hat. Als mein Vater 1995 einen Herzinfarkt erlitt, wich Levin ihm nächtelang nicht von der Seite und wachte über seine schlaflosen Stunden. Von da an waren die beiden ein unzertrennliches Team.
Bei uns waren Kerry Blue Terrier immer in erster Linie Familienhunde – dass zwei unserer Rüden nebenbei auch auf Ausstellungen glänzten, war quasi die Kür zur Pflicht.
Sie sind wunderbare, humorvolle und liebenswerte Rabauken mit ganz viel Herz, Charme und noch mehr Charakter. Ein Leben ohne Kerry an meiner Seite? Für mich schlicht unvorstellbar.
Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, mich für diese wundervolle Rasse starkzumachen. Kerry Blue Terrier führen zu Unrecht ein Schattendasein, und ich möchte mit aller Kraft dazu beitragen, sie aus dieser Unbekanntheit herauszuholen – denn eine Rasse mit so viel Herz hat es verdient, viel bekannter zu sein.
©Nina Prothmann